Dieser Ratgeber hilft volljährigen Besitzern eines vorhandenen MATE500-Systems, ihre Komponenten zuzuordnen und die dokumentierten Handgriffe auseinanderzuhalten. Er stützt sich auf die deutschen Gebrauchsinformationen MATE500 P1 Pods / MATE500 Basisgerät und MATE500 Refillable Pod, die Intrade Concepts als Importeur nennen. Die Originalunterlagen liegen in einem Händlerarchiv. Es handelt sich um eine Dokumentenrecherche, keinen praktischen Geräte- oder Geschmackstest.
MATE500 oder ELFA: zuerst den Systemnamen prüfen
„ELFBAR“ allein bezeichnet noch nicht das richtige Gerät. Lies den vollständigen Namen auf deiner Verpackung und ergänze die Bezeichnung der Podpackung. Für den hier beschriebenen Fall brauchst du die Zuordnung MATE500 und den konkreten Podnamen. Eine ähnliche Farbe, ein schwarzes Mundstück oder die gemeinsame Marke reichen nicht, um eine Bedienungsanleitung auszuwählen.
MATE500 und ELFA sind unterschiedliche Systembezeichnungen. Steht auf deiner Verpackung ELFA, kannst du über die Systemübersicht das ELFA-System und Modellnamen einordnen; die MATE500-Hinweise dieses Beitrags gelten dafür nicht. Daraus ergibt sich auch keine Freigabe, Pods zwischen den Reihen auszutauschen.
Behalte bei einer Rückfrage zwei Angaben getrennt: den Namen des Basisgeräts und den vollständigen Namen des verwendeten Pods. Wenn eine Beilage beiliegt, notiere zusätzlich ihren sichtbaren Titel und den dort genannten Importeur. So lässt sich eine konkrete Ausführung klären, ohne anhand eines Shopbildes eine vermeintlich passende Version zu erraten.
Was zum Basisgerät und was zum Pod gehört
Das Basisgerät enthält den Akku und versorgt den zugehörigen Pod mit Energie. Der Pod ist die Komponente mit Liquid und Heizelement; die P1-Beilage bezeichnet dieses auch als Coil. Ein leerer Liquidvorrat und ein entladener Akku sind deshalb unterschiedliche Zustände. Das Aufladen des Basisgeräts bereitet keinen trockenen Refillable-Pod vor, und ein frischer Pod lädt den Geräteakku nicht auf.
Für den Akku nennt die geprüfte P1-/Basisgerätebeilage 500 mAh, 3,7 V und 1,85 Wh. Diese Angaben beschreiben den dort dokumentierten Energiespeicher. Sie sind keine Ladegeräteparameter und keine Aussage darüber, wie viele Stunden ein bestimmtes Gerät bei deinem Zugverhalten hält. Eine gemessene Laufzeit oder garantierte Zugzahl lässt sich daraus nicht ablesen.
Die aufgedruckten 500 mAh sind außerdem kein momentaner Ladestand. Die Nennkapazität auf einer Packung bleibt dieselbe, während der Akku geladen und entladen wird. Lies eine feste technische Kennzeichnung deshalb nicht wie eine aktuelle Anzeige. Ebenso gehören ml zum Liquidvolumen, Ω zum elektrischen Widerstand und mg/ml zur Nikotinkonzentration des Liquids. Diese Einheiten beantworten verschiedene Fragen. Wenn du Angaben von Gerät und Pod notierst, übernimm die Einheit mit; eine einzelne Zahl ohne Zuordnung kann die Rückfrage eher erschweren als klären.
Auch der Angebotsname beantwortet nicht jede Komponentenfrage. Eine Podpackung, ein einzelnes Basisgerät und ein zusammengestelltes Set können unterschiedliche Bestandteile enthalten. Die geprüften Beilagen liefern keine allgemeine Zusage, dass jedem Angebot ein bestimmter Pod oder ein Ladekabel beiliegt. Maßgeblich bleibt der konkret ausgewiesene Lieferumfang deiner Packung.
P1, Refillable und RF350 nicht gleichsetzen
P1 Prefilled bezeichnet hier die vorgefüllte Ausführung der P1-/Basisgerätebeilage. Das Liquid ist bereits enthalten. Die vorgesehene Aktivierung vor dem Einsetzen öffnet keinen Nachfüllweg: Dieselbe Unterlage untersagt das Öffnen von P1 Pods und Basisgerät. Ein nach der Nutzung leerer P1 wird durch einen anderen Füllverschluss an einem fremden Pod nicht zum Refillable.
Die separate MATE500-Refillable-Beilage behandelt dagegen ausdrücklich einen zum Befüllen vorgesehenen Pod mit seitlicher Nachfüllöffnung und Silikonstopfen. Ihre Angaben gelten für diese dokumentierte Ausführung. Selbst wenn zwei Pods am selben Basisgerät verwendet werden sollen, können ihre Vorbereitungsschritte verschieden sein.
| Bezeichnung | Was belegt ist | Was offen bleibt |
|---|---|---|
| MATE500 P1 Pods | Vorgefüllt; eigene Aktivierung vor dem Einsetzen | ml- und Ohmwerte in der geprüften Originalbeilage nicht genannt |
| MATE500 Refillable Pod | Seitliche Füllöffnung mit Silikonstopfen; eigene Befüllanleitung | Keine konkrete Erstfüllwartezeit, ml- oder Ohmangabe in den gelesenen Beilagen |
| RF350 | Als Name bei der Quellensuche aufgetaucht | Identität mit dem beschriebenen Refillable und deutsche Versionszuordnung nicht durch vollständig gelesene Originalunterlagen bestätigt |
Deshalb werden hier weder 1,6 und 2 ml zu einem vermeintlichen gemeinsamen Tankwert zusammengeführt noch alle Leerpods pauschal „RF350“ genannt. Begegnet dir dieser Name auf deiner Packung, brauchst du die dazugehörige Gerätezuordnung und Beilage. Eine passende Ohmzahl allein wäre ebenfalls kein Nachweis der richtigen Bauform.
Den dokumentierten P1-Pod vorbereiten
Die folgende Reihenfolge stammt aus dem Betriebsabschnitt der deutschen P1-/Basisgerätebeilage. Verwende sie nur, wenn dein Pod dieser Ausführung entspricht:
- Den Silikonstopfen aus dem Mundstück und den kleinen Schutzaufkleber an der Podunterseite entfernen. Die Unterlage weist darauf hin, den Stopfen von kleinen Kindern fernzuhalten.
- Das Unterteil des Pods vollständig in das Podgehäuse drücken. Die Beilage erklärt diesen Schritt mit dem Tränken der Coil mit Liquid.
- Danach mindestens fünf Sekunden warten.
- Erst anschließend den vorbereiteten P1 in das zugehörige MATE500-Basisgerät einsetzen.
Aktivieren, warten und einsetzen haben hier eine feste Reihenfolge. Das Unterteil wird vor dem Einsetzen vollständig eingedrückt; bloßes Einsetzen ist nicht als Ersatz für die Aktivierung beschrieben. Eine erfundene innere Kammer- oder Kontaktfunktion braucht es zur Erklärung dieses Handgriffs nicht.
Die mindestens fünf Sekunden sind die Warteangabe dieser P1-Fassung nach der Aktivierung. Sie sagen nichts über das Aufladen des Akkus aus und sind keine allgemeine Einwirkzeit nach dem Befüllen eines Leerpods. Ebenso ist das Entfernen eines Schutzaufklebers keine Erlaubnis, das Podgehäuse oder Mundstück zu zerlegen.
Den beschriebenen Refillable-Pod befüllen
Die separate deutsche Refillable-Beilage verlangt vor der ersten Verwendung das Befüllen des Pods und das Laden des Basisgeräteakkus gemäß dessen Anleitung. Für die vorgesehene seitliche Öffnung beschreibt sie diese Handgriffe:
- Den Silikonstopfen aus der seitlichen Nachfüllöffnung ziehen.
- Liquid durch diese Öffnung einfüllen. Die Beilage nennt dafür Nachfüllbehälter mit einem Ausgießer von maximal 3 mm Durchmesser.
- Den Silikonstopfen wieder in die Nachfüllöffnung einsetzen, um den Pod zu verschließen.
- Auf den korrekten Sitz des Pods achten; die Unterlage verbindet diesen Hinweis mit der Vermeidung von Beschädigungen und Auslaufen.
Die 3 mm beziehen sich auf den Flaschenausgießer. Sie sind weder Tankvolumen noch Widerstand oder eine Aufforderung, eine Öffnung aufzuweiten. Eine exakte Füllmenge und eine feste Erstfüllwartezeit stehen in dieser gelesenen Originalbeilage nicht. Daraus folgt keine Null-Wartezeit. Kläre einen fehlenden Erstgebrauchshinweis anhand der konkreten Podpackung beziehungsweise beim zuständigen Anbieter, bevor du den neuen Pod verwendest.
Die Grafik hält beide Vorbereitungspfade auseinander. Eine Füllanleitung ist keine P1-Aktivierungsanleitung und umgekehrt. Übertrage deshalb weder die seitliche Öffnung auf einen geschlossenen P1 noch dessen Eindrückschritt oder Zeitangabe auf einen anders bezeichneten Refillable-Pod.
Ein- und ausschalten: drei kurze Züge sind ein eigener Vorgang
Die P1-/Basisgerätebeilage verlangt zum Ein- oder Ausschalten einen eingesetzten vorgefüllten P1. Danach ziehst du dreimal kurz innerhalb von zwei Sekunden am Mundstück. Ein Aufblinken der LED am Geräteboden quittiert laut Unterlage den erfolgreichen Vorgang. Die Refillable-Beilage beschreibt dieselbe Schaltfolge ausdrücklich mit einem zuvor gefüllten und eingesetzten MATE500-Refillable-Pod.
Dieser Schaltvorgang ist von der anschließenden normalen Nutzung zu unterscheiden. Im eingeschalteten Zustand beschreiben die Beilagen einen leichten, gleichmäßigen Zug am Mundstück. Im ausgeschalteten Zustand reicht gewöhnliches Ziehen nicht zur Nutzung; das Basisgerät muss wieder eingeschaltet werden. Daraus lässt sich jedoch kein universeller Auslieferungszustand jedes vorhandenen Geräts ableiten.
Wenn du die Dreierfolge ausführst, solltest du wissen, welchen Zustand du ändern möchtest. Ein weiteres Wiederholen ist nicht automatisch ein zusätzlicher Einschaltversuch, denn dieselbe Bedienart schaltet auch aus. Die P1-Beilage verlangt das Abschalten bei Nichtnutzung, um unbefugte Nutzung insbesondere durch Kinder zu vermeiden. Das ersetzt nicht ihre Vorgabe, Gerät und Pods von Kindern und Jugendlichen fernzuhalten.
Was die LED tatsächlich bestätigt
Gesichert ist die im Original beschriebene LED-Quittierung am Geräteboden beim erfolgreichen Ein- oder Ausschalten. Eine bestimmte Farbe oder Anzahl von Blinkimpulsen wird dazu in diesen Beilagen nicht genannt. Auch eine vollständige Zuordnung von Farben zu Akkuprozenten, Ladeende oder Fehlerzuständen ist darin nicht dokumentiert.
Halte eine Beobachtung deshalb zunächst ohne Diagnose fest: Was genau hat geleuchtet oder geblinkt, nach welchem Handgriff und mit welchem Pod? War gerade ein Ladekabel angeschlossen? Ein Signal beim Schaltvorgang und ein Signal während des Ladens sind unterschiedliche Situationen. Die belegte Quittierung erklärt nicht automatisch jede andere Reaktion derselben Leuchte.
Eine kurze Notiz für eine Supportfrage kann etwa lauten: „MATE500 mit P1 laut eigener Packung; Vorbereitung nach Beilage abgeschlossen; nach der Drei-Zug-Folge beobachte ich …“. Ergänze deine tatsächliche Beobachtung. Das ist eine Dokumentationshilfe, keine Fehlercode-Tabelle und keine Zusage, dass sich ein Defekt allein aus dem Blinken bestimmen lässt.
Laden, äußere Reinigung und Aufbewahrung
Die Refillable-Beilage bestätigt, dass der Basisgeräteakku geladen werden soll, und verweist dafür auf die Geräteanleitung. Sie fordert Original-Ladegeräte beziehungsweise Originalzubehör und verlangt beaufsichtigtes Betreiben und Laden. Konkrete Anschluss-, Eingangs- und Ladezeitangaben enthält der hier geprüfte deutsche Originalsatz nicht. Die nominellen 3,7 V des Akkus sind ausdrücklich kein Wert für ein auszuwählendes Netzteil.
Deshalb ergänzt dieser Ratgeber keine vermeintlich universelle Ladefolge mit einer bestimmten Volt-/Ampere-Kombination. Auch eine garantierte Minutenzahl, ein bestätigtes Ladeende-Signal oder eine Freigabe zur Nutzung während des Ladens lässt sich daraus nicht ableiten. Fehlen diese Angaben bei deinem vorhandenen Gerät, kläre die passende Versorgung anhand seiner Kennzeichnung und der zugehörigen Unterlagen mit dem zuständigen Anbieter. Ein beliebiger Händlerwert schließt diese Versionsfrage nicht.
Zur äußeren Reinigung von P1 und Basisgerät nennt die P1-Beilage ein leicht feuchtes, fusselfreies Tuch und untersagt fließendes Wasser. Sie verbietet zugleich das Öffnen von P1 Pods und Basisgerät. Eine äußere Tuchreinigung ist daher keine Innenwäsche und keine Erlaubnis, Flüssigkeit in das Geräteinnere zu bringen.
Die Refillable-Beilage enthält eigene Tank- und Dichtungshinweise. Diese machen den geschlossenen P1 oder das Basisgerät nicht zu zerlegbaren Reinigungsobjekten. Beachte die zur tatsächlichen Komponente gehörende Anleitung. Beide Unterlagen verlangen Schutz vor direkter Sonne, Hitze, Feuchtigkeit und mechanischer Gewalt; eine zusätzliche exakte Temperaturgrenze wird hier nicht erfunden.
Wenn die erwartete Reaktion ausbleibt
Gehe die belegte Zuordnung durch: vollständiger Gerätename, konkreter Pod, richtige Vorbereitung und gewünschter Ein-/Aus-Zustand. Beim P1 sind entfernte Schutzteile und die vorgesehene Aktivierung zu prüfen; beim beschriebenen Refillable sind Befüllung und verschlossene Füllöffnung die anderen Ausgangspunkte. Daraus entsteht keine gemeinsame Universalprozedur für alle Pods.
Hineinpusten ist kein vorgesehener Funktionstest. Die P1-Beilage warnt, dass dadurch die Zugautomatik beschädigt werden könnte; die Refillable-Beilage warnt vor einer möglichen Blockierung. Daraus dürfen keine Sensortricks oder Reparaturversuche abgeleitet werden. Ebenso wenig solltest du einen unklaren Sitz durch eine erfundene Magnet-, Kontakt- oder Rastanweisung „korrigieren“: Die genaue Fixiermechanik ist in den geprüften Belegen nicht beschrieben.
Wenn die normale Zuordnung und die dokumentierten Handgriffe die Frage nicht klären, endet die verlässlich beschriebene Besitzerhandlung. Halte Packung und Beilage für eine Rückfrage bereit. Der Akku ist fest verbaut; seine Entnahme ist laut Original qualifiziertem Fachpersonal vorbehalten. Dieser Artikel enthält keine Anleitung zum Öffnen, Überbrücken, Zerlegen oder Akkutausch.
Weitere Fragen zur MATE500
Wie oft lässt sich ein Refillable-Pod nachfüllen?
Eine garantierte Zahl nennen die geprüften Originalunterlagen nicht. Die vorgesehene Nachfüllbarkeit ist keine unbegrenzte Haltbarkeitszusage. Ohne dokumentierte Prüfbedingungen lässt sich weder eine feste Nachfüllanzahl noch eine bestimmte Nutzungsdauer seriös versprechen.
Welche Nikotinstärke hat die MATE500?
Der Gerätename und die Akkukapazität geben keine Nikotinkonzentration an. Die P1-Beilage verweist auf die Kennzeichnung der vorgefüllten Pods; bei Refillable ist die Kennzeichnung des verwendeten Liquids maßgeblich. Lies diese Angabe und die Warnhinweise auf der konkreten Packung.
Wird das System noch hergestellt?
Ein Händler bezeichnet das System als eingestellt; eine belastbare Herstellerbestätigung für eine allgemeine Abkündigung wurde in dieser Recherche nicht gefunden. Einzelne Angebote beweisen umgekehrt keinen aktuellen Produktionsstatus. Deshalb enthält der Ratgeber keine deutschlandweite Verfügbarkeits- oder Abkündigungsbehauptung.
Quellen und Geltungsbereich
Geprüft am 15. Oktober 2026: die deutsche P1-/Basisgerätebeilage, die Refillable-Beilage und ein weiterer Refillable-Abdruck im Händlerarchiv. Importeur ist jeweils Intrade Concepts. Eine sichtbare Revisionsnummer beziehungsweise ein Veröffentlichungsdatum fehlt. Die internen PDF-Titel sind teilweise vertauscht; verwendet wurden die vollständig gelesenen sichtbaren Dokumenttitel und Inhalte.
Die globale Herstelleradresse war beim Vollabruf umgeleitet. Deren Suchindex und Händlerwerbung tragen deshalb keine zusätzlichen Watt-, Pod-, Lade- oder RF350-Freigaben dieses Artikels. Die Schemata sind eigene vereinfachte Erklärungen; die Fotomotive sind gekennzeichnete KI-Symbolmodelle. Keines dieser Bilder belegt die Echtheit, Passform oder reale Bauform eines vorhandenen Geräts.